Aktionen / Exkursionen

Techniker zu Gast beim Unternehmen BUT

Techniker zu Gast beim Unternehmen BUT


Zwei Technikerklassen der Gewerblichen Schule Lahr, die kurz vor dem Abschluss ihrer zweijährigen Ausbildung stehen, waren im März in den Werkshallen des Lahrer Unternehmens BUT Blech- und Tortechnik GmbH zu Gast.

„In der Praxis sieht man mehr.“ Dies war der Grund, weshalb Fachlehrer Peter Thevis für seine technikbegeisterten Schülerinnen und Schüler bei BUT eine Werksführung organisierte. Schließlich ist die anspruchsvolle Ausbildung zum Techniker dafür bekannt, den Schülerinnen und Schülern neben dem theoretischen Wissen auch jede Menge Praxisbezug zu vermitteln.

Geschäftsführer Achim Redt und der Qualitätsmanagementbeauftragte Martin Utri führten je eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern durch den gesamten Betrieb. Von der Laserstanzanlage über die Schweißerei bis hin zur neuen Stanzmaschine „TruPunch 5000“ wurden jede Maschine und jeder Arbeitsvorgang erklärt und in der täglichen Anwendung vorgeführt. Auch die fachlichen Fragen seitens der Schülerinnen und Schüler kamen nicht zu kurz, da eine einschlägige Berufserfahrung von mindestens einem Jahr Voraussetzung ist, um die Technikerschule an der Gewerblichen Schule Lahr besuchen zu können.


Link zur BUT Blech- und Tortechnik GmbH

www.but-lahr.de

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TGG Politik Medien

Politik und Medien – TGG13 auf Studienfahrt in Stuttgart


„Große Politik“ und ein kritischer Blick auf die Rolle der Medien: Unter diesem Motto lässt sich die zweitägige Studienfahrt der TGG13 am 22. Und 23. Januar nach Stuttgart zusammenfassen. Auf die angehenden Abiturientinnen und Abiturienten der Gewerblichen Schule Lahr wartete ein interessantes und dichtgepacktes Programm. Im Rahmen des Angebotes „Politische Tage“ für Schulklassen der Landeszentrale für politische Bildung hatte der Gemeinschaftskundelehrer der Klasse, Johannes Kuppel, eine Bewerbung für das Seminar Bild.Glotze.Landespolitik.n – Sind Journalisten die „wahren Volksvertreter“? abgeschickt und die Lahrer sind tatsächlich ausgewählt worden. Die Exkursionsstationen waren der SWR, die Villa Reitzensein“ und ein Treffen mit dem BILD-Stuttgart Redaktionsleiter in den Räumen der Landeszentrale für politische Bildung, die das Programm zusammengestellt hatte.

Zunächst fand am 22. Januar ein vierstündiges Vorbereitungsseminar mit Vertretern der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg in Lahr an der Schule statt.

Am nächsten Morgen ging’s dann um 7 Uhr per Bahn nach Stuttgart. Dort stand beim Südwestrundfunk (SWR) ein zweistündiges Gespräch mit Dieter Fritz (Moderator Landesschau aktuell Baden-Württemberg) und eine Führung durch das Gebäude mit der Besichtigung des derzeit wohl technisch modernstem virtuellem Studio („die grüne Hölle“) in Europa statt..

Zunächst berichtete Dieter Fritz von seinem persönlichen beruflichen Werdegang , seiner Arbeit beim SWR und der allgemeinen Rolle des SWR im medialen Spektrums des Fernsehens. Anschließend blieb für die Schülerinnen und Schüler genügend Zeit um ihre Fragen zu stellen. Wissen wollten die beispielsweise, welchen Einfluss die Medien auf die Menschen haben. Oder ob Politiker sich durch persönliche Kontakte Vorteile bei der Berichterstattung zu verschaffen.


Weitere Fragen waren:

  • Wer wählt welche Themen aus?
  • Wie kommen die Redakteure an die Infos und die Kameraleute so schnell vor Ort?
  • Wie wehrt sich der SWR gegen die Konkurrenz der „Privaten“?

Einen breiten Raum nahm beim Besuch auch die Berichterstattung über die Brandkatastrophe in Neustadt ein. Hier ging es vor allem um die „ehrlichen“ Berichterstattung und ihre Grenzen.

Nach einem schnellen Mittagessen ging’s dann zum nächsten Termin ins Staatsministerium, zur Villa Reitzenstein.
Hier stand ein Treffen mit Peter Friedrich (SPD), Minister für Bundesrat, Europa und internationale Angelegenheiten in Baden-Württemberg, auf dem Programm.
Nach der Ankunft ging’s in die Bibliothek, wo bereits an mehreren gedeckten Tischen Kaffee und Kuchen wartete – in einem super Ambiente.

Peter Friedrich, der in der Nacht gerade erst aus Berlin von der deutsch-französischen Freundschaftsfeier zurück gekehrt war, nahm sich trotz seines vollen Terminkalenders (aktuell war eine polnische Delegation war im Staatsministerium), Zeit mit den Schülern zu sprechen. Diese waren doch recht erstaunt über die vielen Tätigkeiten und die vollgepackten Tage. Friedrich pendelt zwischen Konstanz (seinem Wohnort), Stuttgart, Berlin und Brüssel hin und her. Peter Friedrich gab sich sehr volksnah und beantwortete gerne alle Fragen und forderte die Schüler auf sich aktiv an der Politik zu beteiligen. Die Frage, ob Politiker zu volksfern seien verneinte er.
Die Schülerinnen und Schüler waren sehr angetan von Friedrich: „Der ist ja voll freundlich und man kann mit ihm ja ganz normal reden“.

Im Anschluss an das Gespräch übernahm Werner Schempp, Ministerialrat im Staatsministerium, die Führung durch die Villa Reitzenstein und plauderte so Allerlei aus dem Nähkästchen. Immerhin ist er seit 26 Jahren in der Villa Reitzenstein „zu Hause“. Übrigens hatten wir eine der letzten Möglichkeiten die Villa zu besichtigen, da sie wegen umfangreicher Sanierungsarbeiten in den nächsten vier Jahren geschlossen bleibt.

Letzter Programmpunkt war dann das Gespräch mit Hannes Kohlmaier, Redaktionsleiter der BILD Stuttgart, in den Räumen der lpb Stuttgart. Auch wenn der Tag lang war stellten die Schülerinnen und Schüler noch viele kritischen Frage und diskutierten mit dem BILD-Redaktionsleiter. Hierbei stellten sie auch Unterschiede zur Arbeit des SWR fest. Die Seriosität der Arbeit, das Beachten moralischer Grenzen oder auch Günter Wallraff als Bildredakteur waren nur einige der diskutierten Themen. Eine Schülerin will übrigens das Angebot von Hannes Kohlmaier annehmen und nach dem Abi ein Praktikum bei BILD machen, um die Arbeit bei Deutschlands größter Zeitung noch besser kennen zu lernen.

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Kennenlerntage der Eingangsklassen im Schuttertal.

Die Kennlerntage des technischen Gymnasiums mit der Gestalter- und Technikerklasse



Als wir um ca. 11 Uhr an der Waldhof Hütte ankamen, fanden alle schnell ihre Zimmer und richteten sich heimisch ein. Auf den Wahn der Zimmerbelagerung, folgten dann ein kleines „Briefing“ für die Zeit unseres Aufenthalts. Nach diesem begannen wir mit einem Kennlernspiel. Der Versuch, ein für 20-Personen gemachtes Kennlernspiel auf fast 50 Personen anzuwenden, sorgte bei allen für große Belustigung. Danach haben dann die T- und G-Klasse zusammen kreative Arbeit geleistet und gruppenweise eine wahre und erfundene Geschichte gezeichnet und präsentiert. Gestärkt mit selbst gebackenen Waffeln und warmem Tee war selbst der Mathe-Crash-Kurs schnell gemeistert und alle konnten sich danach auf das gemeinsame Grillen am Abend freuen. Sogar die anschließende Nachtwanderung schafften die allermeisten.

Der 04. Oktober, Tag 2. Unser erstes gemeinsames Frühstück um 08.00 Uhr morgens, gestaltetet sich dann durchaus als eine Ansammlung von verschlafenen Schülern, doch kam bei der Ankündigung von der bevorstehenden Wanderung bez. dem Arbeiten mit dem Erlebnispädagogen sofort wieder Leben in die Waldhof Hütte! Die Schüler wurden, mit T- und G-Klassen gemischt, in zwei Gruppen eingeteilt, und dann ging es los…

Nach der Wiederkehr der ersten Gruppe, von der Wanderung, durfte diese sich dann mit den Spielen des Erlebnispädagogen beschäftigen und umgekehrt.

Am frühen Abend, als sich alle dann wieder an der Hütte gefunden hatten, wurde gegessen.

Nach den selbst zubereiteten Spaghetti mit allerhand Soßenvariationen haben sich dann ein paar Schüler dazu entschlossen ein „Lehrer vs. Schüler-Tischkickerturnier“ zu veranstalten. Wobei die Schüler, natürlich, den „Platz“ als Sieger verlassen konnten.

Danach haben sich alle dann noch bis in die Nacht, z.B. mit Billard, Tischkicker, Spielen wie "Activity" oder im Partykeller, vergnügt.

Am 05. Oktober, dem dritten und letzten Tag, ging es dann ans Aufräumen, Packen und sich fertig für den Heimweg zu machen…

Als Fazit für diese Tour kann man klar sagen, dass die Kennlerntage auf der Waldhof Hütte uns, als Gemeinschaft und als Klassenverband, in der jeweiligen Klasse, wesentlich gefestigt haben.

Wir danken zudem den beiden Lehrkräften, Frau Brück und Herrn Strohmeier, welche die Zeit mit uns so gut durchgestanden haben.

Text: Eingangsklasse des Technischen Gymnasiums

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Betriebsbesichtigung bei Firma Bühler (Feinkartonagen/Thermoforming/Sichtpack) mit dem Berufskolleg Grafik-Design 3. Jahr.

Betriebsbesichtigung bei Firma Bühler (Feinkartonagen/Thermoforming/Sichtpack) mit dem Berufskolleg Grafik-Design 3. Jahr.


Nachdem das Berufskolleg Grafik-Design am Ende des 2. Ausbildungsjahrs in den Fächern Grafik-Design und Typografie das Erscheinungsbild der Firma Bühler in Kippenheim überarbeitet hatte, lud Firma Bühler die Klasse zur Betriebsbesichtigung ein. Nach einer freundlichen Begrüßung und ersten kurzen Information über das traditionsreiche Familienunternehmen, begann eine spannende Führung durch die Produktionshallen. Beeindruckend waren die vielen Schritte vom Modell zur fertigen Verpackung, die meist mit viel Handarbeit und oftmals auch mit individuell entworfenen Maschinen erstellt wurden.

Spannend waren auch die unterschiedlichen Materialien, die die Firma Bühler verarbeitete. Neben der Karton- und Papierverarbeitung mit verschiedenen Veredelungsprozessen, wurde den Schülerinnen und Schülern das Verfahren des Tiefziehens sowie die Herstellung von Klarsichtverpackungen erklärt und gezeigt. Nach der fünfstündigen Führung, bei der sogar an die Verpflegung der Schülerinnen und Schüler gedacht wurde, endete die informative und interessante Veranstaltung.

Brc/Sw

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"Maschinen und Schatten" - Vortrag des Künstlers Hans Schohl

Angehende Mediengestalter/innen aus der D3MT zu Gast bei Duravit


Zu Gast bei Duravit und Hans Schohl: Die Schülerinnen und Schüler der D3MT zwischen Kunstwerken von Hans Schohl, die derzeit im Duravit Design Center zu sehen sind.
(Foto: Duravit)

Vielseitig und inspirierend. So könnte die Exkursion der Schülerinnen und Schüler der Klasse D3MT, das sind angehende Mediengestalter/innen im dritten Lehrjahr, zur Hornberger Unternehmen Duravit überschrieben werden. Denn es gab nicht nur eine Führung durch das beeindruckende Duravit Design Center sondern auch einen Vortrag von Hans Schohl, der derzeit kinetische Kunstwerke bei Duravit aus-stellt.


Hans Schohl führt die Schülerinnen und Schüler in seine Kunstwerke ein.


Schatten und Maschinen. Das sind die Hauptaspekte von Schohls Kunstwerken, die derzeit bei Duravit zu sehen sind. Sich sanft bewegende, einfach konstruierte Maschinen aus Draht, oft auch kombiniert mit Federn, angetrieben von einem einfachen Elektromotor, geheimnisvolle Schatten auf die Wände werfend. Schatten und Maschinen waren auch die Hauptelemente des Vortrags von Hans Schohl. Der Kunstpädagoge aus der Nähe von Marburg führte seine Zuhörer auf unterhaltsame Weise in seine Kunstphilosophie ein und gab einen beeindruckenden Überblick über den Begriff "Schatten", über Jahrhunderte hinweg und in verschiedenen Kulturen.

Ob Platons Höhlengleichnis, Leonardo da Vincis Forschungen zum Schatten, Adel-bert von Chamissos "Schlemihl", der seinen Schatten gegen Geld eintauscht oder Hans Christian Andersens Märchen "Schatten", Hans Schohl zeigte an ihnen die vielen Facetten und Aspekte des Themas "Schatten" und ermutigte die Schülerinnen und Schüler, ihre Fähigkeit zu staunen nicht zu verlieren. "Schätzen Sie das Staunen wert", gab er ihnen mit auf den Weg.

Wie vielseitig der Beruf des Mediengestalters sein kann und welch' unterschiedlichen Tätigkeitsbereiche sich nach der Ausbildung auftun können zeigte der Vortrag von Sabrina Fischerkeller und Lars Flakowski. Die beiden "Ehemaligen" der GS Lahr, Sabrina legte 2009 die Abschlussprüfung ab, Lars Flakowski bereits 2005, gaben einen Einblick in ihre Aufgabengebiete.


Die Mediengestalter Sabrina Fischerkeller und Lars Flakowski berichten über ihre Arbeitsbereiche bei Duravit.


Sabrina Fischerkeller arbeitet im Kreativ-Team und verantwortet die Kataloge für die Küchenprodukte von Duravit von der Konzeption bis hin zu den aufwändigen Foto-shootings und dem Druck. Lars Flakowski, der im Multimedia-Team tätig ist, hat sich in Richtung IT spezialisiert und sorgt dafür, dass die bis zu 1000 Seiten dicken Preislisten, die in 16 verschiedenen Sprachen erscheinen, zu großen Teilen automatisch über eine zentrale Datenbank erstellt werden. Außerdem arbeitet er derzeit am Aufbau eines weltweiten Duravit-Wissensmanagements mit und kümmert sich auch um Duravit-Filme, Werbeterminals, plant Messeauftritte und andere Events mit oder unterstützt den Bereich Social Media.

Exkursionsimpressionen




 
   
TG Gestaltung Medientechnik Vitra

Designworkshop im Vitra Design Museum


Am Ende des Schuljahres nahm die Eingangsklasse am Designworkshop „ReDesign–Objekte aus Recyclingmaterialien“ teil.
Nach einer kurzen Führung auf dem Vitra-Design-Campus startete der Designworkshop im Atelier mit einer Einführung ins Thema. Inspiriert von der großen Auswahl an Materialien skizzierten die Schülerinnen und Schüler Ihre Ideen und begannen mit der Umsetzung, indem sie die Ausgangsmaterialien umdeuteten und in neue Objekte verwandelten.

So entstanden z.B. aus Kunststoffabfällen farbenfrohe Kleider oder Taschen und aus Holzresten neue, kreative Hocker.
Nach dem fünfstündigen Workshop und einer kurzen Präsentation der vielseitigen Objekte, wurden Designklassiker im Vitrahaus von Herzog & de Meuran mit Spaß und Freude getestet und ausprobiert.

Brc

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Johannes Schroeder, langjähriger interner Fortbildner (ZDF) gibt ein Filmanalyseseminar


Workshop

Schüler-Lehrer-Workshop "Analyse von Werbespots" unter der Leitung von Johannes Schroeder (stehend) und Isabelle Evers (am Rechner).

Wie bereits in den letzten beiden Jahren hatte die Video AG der Gewerblichen Schule Lahr auch dieses Jahr wieder einen besonderen Gast: den langjährigen internen Fortbildner des Zweiten Deutschen Fernsehens Dipl. Päd. Johannes Schroeder.
Letztes Jahr fand erstmalig eine gemeinsame Fortbildung für Lehrkräfte verschiedener Schularten und für die Schülerinnen und Schüler der Video AG der GS Lahr unter der Leitung von Isabelle Evers (Lehrerin an der GS Lahr und Leiterin des Regionalen Arbeitskreises Multimedia (R@M) Freiburg) und Johannes Schroeder statt. Da die Veranstaltung sehr gut ankam, wurde auch diesen März wieder eine Lehrer-Schüler-Fortbildung angeboten. Dieses Jahr lag der Schwerpunkt auf der Analyse von Werbespots.
Zu den Teilnehmerinnen und Teilnehmern gehörten am 16.03.2012 Schülerinnen und Schüler des dreijährigen Berufskollegs Grafik-Design, der dreijährigen dualen Ausbildung zum Mediengestalter und dem Technischen Gymnasium Gestaltung, sowie Lehrerkräfte aus dem Regierungsbezirk Freiburg. Am 17.03.2012 drehte die Video AG alleine mit Frau Evers und Herrn Schroeder Sequenzen für ihren momentanen Auftragsfilm, der eine Mischung aus Werbeclip, Parodie und Bauanleitung für eine Heizungsverkleidungsfirma wird.

Hier ein Erfahrungsbericht eines Teilnehmers der diesjährigen Veranstaltung:
"Gehören Sie auch zu denen, die bei Fernsehwerbung umschalten? Vermutlich ja, denn Werbung nervt. Wer allerdings an der Fortbildung „Filmanalyse von Werbespots“ unter der Leitung von Isabelle Evers und Johannes Schroeder, einem langjährigen ZDF-Mitarbeiter, teilgenommen hatte, dürfte fortan Werbung mit anderen Augen, vielleicht sogar mit Interesse betrachten.

So ist es den Referenten gelungen, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen neuen Blick auf Werbung zu ermöglichen:
Wie gelingt es, durch eine geschickte Kameraführung Spannung zu erzeugen? Welche Bedeutung kommt dem Ton zu? Wie lassen sich Emotionen erzeugen? Welchen Einfluss hat die Zielgruppe? Fragen, auf die dieser Workshop Antworten lieferte.
Hierzu wurden vormittags zahlreiche Werbespots von 1950 bis heute analysiert und diskutiert. Neben der gestalterischen und technischen Umsetzung ist dabei auch die Betrachtung des gesellschaftlichen Kontexts spannend, z.B. das Frauenbild der Fünfziger Jahre. (Tipp: Bei Youtube finden sich viele sehenswerte Clips – wer kennt noch das HB-Männchen oder Maggi-Fridolin?)
Am Nachmittag konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre neuen Erkenntnisse direkt anwenden, indem sie in Lehrer-Schüler-Teams einen Werbespot analysieren und die Ergebnisse im Plenum präsentieren durften. Dabei war es beeindruckend, dass bei mehrfacher Betrachtung eines Spots immer mehr Details erkannt werden, und es sich bei guter Werbung tatsächlich um „30-Sekunden-Spielfilme“ handelt.

Einen herzlichen Dank hierfür an die beiden Referenten, die uns – im wahrsten Sinne – Augen und Ohren geöffnet haben!"
P. Schlaich

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